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“Ich bin Alpha!” – Partizipative Forschung über Maskulinitäten in Schulen

Ein Alpha-Boss weiß sehr gut, wie man Fußball oder Videospiele spielt, er ist kein Nerd in der Schule, er ist ein Checker. Es gibt eine Vorstellung, die zwischen/unter Kindern und Jugendlichen geteilt wird und die den sozialen Erfolg beschreibt, nach dem Jungen streben sollten. Die Folgen sind beeinträchtigen die menschliche und Persönlichkeitsentwicklung von Jungen und Mädchen. Die Erforschung des Ursprungs und der Mechanismen der Konstruktion von Geschlechtern ist ein Beitrag zu einer gerechteren, gleichberechtigten und freieren Gesellschaft.

Mit einer transformativen und sensibilisierenden Dynamik soll dieses Projekt die Teilnehmer*innen während eines Erkundungs- und Reflexionsprozesses begleiten und das kollektive kritische Denken in Bezug auf Männlichkeiten anregen. Dieses Projekt eröffnet einen Raum, in dem Fragen gestellt, diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht und hinterfragt werden können, wie ein Kind oder ein Junge sein, denken und handeln sollte, um Anerkennung und Bewunderung zu erhalten. Es trägt dazu bei, Wissen über den Prozess der Konstruktion von Geschlechtern zu schaffen, das notwendig ist, um andere Phänomene verstehen und handeln zu können.

 

Die Teilnehmer*innen sind zwei Gruppen junger Menschen zwischen 9 und 16 Jahren, die daran interessiert sind, die Gesellschaft, in der sie leben, und sich selbst zu erforschen, sich auszutauschen und in Frage zu stellen. Die Aktivitäten werden in Grundschulen und weiterführenden Schulen in Barcelona und in nahe gelegenen Regionen durchgeführt. Dieses Projekt baut auf früheren Erfahrungen aus den Jahren 2018 und 2019 auf.

 

Während der Arbeit mit jeder Gruppe werden partizipative Techniken in die Praxis umgesetzt, die es ermöglichen, zu erforschen und zu verstehen, was hegemoniale Männlichkeit und andere Geschlechterstrukturen sind, was sie implizieren, wie sie sich konditionieren und warum sie sowohl für Jungen als auch für Männer, sowie andere Menschen um sie herum, so reduzierend, einschränkend und diskriminierend sind.

Lighthouse kontaktiert Schulen und Institute und schlägt eine Zusammenarbeit vor. Die Teilnehmer*innengruppe trifft sich an drei verschiedenen Tagen mit unserem Team zu transformativen und partizipativen Forschungssitzungen, die mit einer Analyse der Ergebnisse und ihrer Kommunikation in Form einer audiovisuellen Produktion abgerundet werden. Auf diese Weise werden die Videos zu einer zugänglichen Quelle für innovative Ergebnisse sowie zu einem Sensibilisierungsinstrument für diejenigen Personen und Gruppen, die sie in ihren Workshops oder Kursen verwenden möchten.